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Reisetipp St. Lucia

Bottom Bay - Reisetipp St. Lucia as satte Grün der Tropen, ein mildes, sonnendurchflutetes Klima und romantische Buchten am tiefblauen Meer: Saint Lucia, eine der berühmten „Inseln über dem Wind“, ist voller kreolischer Lebensfreude und herzlicher Gastfreundschaft. „Schöne Helena des Westens“ wird die westindische Karibikinsel ihrer üppigen, tropischen Vegetation und der gesamten landschaftlichen Schönheit wegen auch genannt. Die Kleine-Antillen-Insel ist kleiner als Berlin oder Hamburg – auf ihren 616 Quadratkilometern Landfläche bietet die wilde Schönheit ein übergroßes Maß an Urlaubs-, Erlebnis- und Entdeckerfreude.

Byen vini, pou’ Sent Lisi – Willkommen auf Saint Lucia

Landschaftliche Schönheit? Wahrlich eine Untertreibung: Saint Lucia ähnelt einem 20 mal 60 Kilometer kleinen Garten Eden. Märchenhafte Berge und undurchdringliche Regenwälder, ein noch aktiver Vulkan und tosende Wasserfälle, schroffe Küsten und natürliche Mineralbäder machen St. Lucia aus. Buchten wie in den Fjorden, allen voran die Marigot Bay, laden zum unvergesslichen Badeurlaub an flach abfallenden Stränden mit schwarzem Lavasand oder schneeweißem Korallensand ein; dahinter malerische Fischerdörfer mit bunten Häuschen und luftigen Veranden.

Eine Bananenrepublik ist Saint Lucia längst nicht mehr, obwohl die großen Felder manchmal den Anschein erwecken. Vielmehr sind die freundlichen Menschen die besten Gastgeber: Einerseits sind es großzügige Hotels und luxuriöse All-inclusive-Anlagen – andererseits die herzlichen Insulaner wie die fröhlichen Marktfrauen und Souvenirverkäufer, das liebenswerte Personal in den Restaurants, Cafés und Hotels oder die flinken Taxifahrer aus den malerischen, kreolischen Städtchen wie Castries, Soufrière, Babonneau oder Morne du Don.

Der schönste Busen der Karibik

Künstler aus aller Welt lieben die Insel – nicht grundlos fühlen sich einige wie „am schönsten Busen der Karibik“. Andere, wie Deutschlands Vorzeigemalerin Elvira Bach präsentieren ihre Kunst in den renommierten Hotels.

“Anse Chastanet” und “Royal Palm 7”.

Saint Lucia macht es den Künstlern auch leicht: Die Deux Pitons, zwei erkaltete Vulkankerne, umgeben von subtropischen Wäldern, schillernden Korallenriffen und sprudelnden Thermalquellen werden Busen der Karibik genannt. In den unterschiedlichsten Variationen – mal heiter und hell, mal verklärt oder bedrohlich und dunkel, gehören zu den künstlerischen Lieblingsmotiven. Dabei ist einer der wunderbarsten Orte, den Busen der Karibik zu bestaunen, das Hotel “Anse Chastanet”, zurecht unter den Top 10 der besten Karibik-Hotels der Welt – genauer das höchste Zimmer der weitläufigen Anlage, das nicht umsonst „Cloud 9“ heißt.

Karibische Highlights

Selbstverständlich hat St Lucia touristische Hotspots: Eingerahmt vom Vorgebirge der Vigie-Halbinsel lockt die Hauptstadt Castries auf den Derek Walcott Square mit der bunt ausgemalten Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis.

Oder die Gipfel der Deux Pitons aus erkalteter Lava – die meist fotografierten Wahrzeichen kann man mithilfe geführter Wanderungen besteigen.

Unvergleichlich ist der Badeurlaub auf St. Lucia – aber was ist das alles gegen das inselweit bekannte Jump-up von Gros Islet im Norden der Insel: Bis zum Anbruch des neuen Tages wird hier getanzt, gefeiert, Hühnerbeinchen werden gegessen und Rum wird in Massen getrunken. Dabei treffen Touristen und Einheimische zusammen, wie sonst wohl selten – und alle suchen die beste Harmonie mit der Natur und mit guten Freunden.

Gute Freunde

Ein guter Freund wird man schnell, wenn man freundlich und aufgeschlossen ist – anders wie die auf der ganzen Welt anzutreffenden, dünkelhaften „nouveau riches“.

Offen und freundlich ist die Insel besonders in den kleinen Boutiquen und in den Rum-Shops, wo es neben Alkohol, Zigaretten und Zeitungen oft einen öffentlichen Fernsehapparat und den neuesten Klatsch und Tratsch gibt.

Die St. Lucians lieben ihre Gäste. Allerdings hassen sie alte Erinnerungen an überkommene Zweiklassensysteme aus Schwarz und Weiß – denn Saint Lucia ist ganz besonders bunt.