Nashorn

Nashorn 10/14/2015 – Namib und Skelettküste – Unsere letzte Reise nach Afrika war eine Abenteuertour entlang der Sklettküste –

Der namibische Teil der Skelettküste erstreck sich im Norden des Landes. Die Wüste Namib reicht hier bis an die Atlantikküste. An der Küste herrscht stets starker Wellengang, so dass es vor der Erfindung von Motorschiffen unmöglich war, die Küste per Schiff zu verlassen. Auch aus neuerer zeit finden sich noch zahlreiche Schiffswracks an der Sklettküste.
Touristische Hauptattraktion aber sind die wilden Tiere der Namib und die einzigartige Landschaft. Unsere Reise führte uns zu verschiedenen Camps entlang der Küste. Von dort aus haben wir geführte Touren unternommen und die Spitzmaulnashörner und Löwen der Namib aus der Nähe beobachtet. Die Sanddünen der Namib stehen denen der Sahara in nichts nach. Sand und Felsen beeindrucken mit leuchtenden Ocker- und Orangetönen.

Desert Rhino Camp

Das Desert Rhino Camp ist eine der Safari-Lodges im Damaraland. Das Camp ist gemütlich eingerichtet: Man schläft in Zelten und das Essen wirklich lecker. Die Zelte sind auf niedrigen hölzernen Podesten aufgebaut und haben eine Veranda, auf der man sitzen und relaxen kann. Da das Camp nicht eingezäunt ist, kann es schon einmal passieren, dass abends eine Hyäne ums Zelt schleicht.

Highlight des Aufenthaltes sind aber Safaris zu Fuß zu den Spitzmaulnashörnern, von denen es noch einige in der Region gibt. Zugegeben, sich zu Fuß einem Nashorn zu nähern ist nicht jedermanns Sache. Doch die Ranger sind sehr erfahren, geben eine gründliche Einweisung und achten darauf, dass die Situation stets unter Kontrolle bleibt. Wir konnten einmalige Fotos von den beeindruckenden Tieren machen.

Hoanib Skeleton Coast

Das Camp ist genauso aufgebaut, wie das Desert Rhino Camp. Auch hier werden tolle Ausflüge angeboten. Einer davon führte zur Küste, wo auf dem felsigen Küstenstreifen eine Kolonie Südafrikanischer Seebären lebt. Auf dem Weg zur Küste haben wir am Hoanib und seinen Überflutungsflächen Station gemacht. Der Fluss führt nicht das ganze Jahr Wasser, das Gebiet ist jedoch deutlich grüner als die Umgebung.

Dort leben auch einige der seltenen Wüstenelefanten Namibias. Leider ist auch hier Wilderei nach wie vor ein großes Problem. Weiterer Zwischenstopp wurde in der Klein Oase gemacht, wo man mit etwas Glück Vögel beobachten kann, die nur dort heimisch sind.
Hauptattraktion und Forschungsthema der zeitweise im Hoanib Skleleton Coast Camp wohnenden Wissenschaftler sind die Wüstenlöwen der Namib. Insgesamt gibt es noch 150 dieser Tiere. Wir hatten Glück und bekamen eine kleine Gruppe zu sehen.

Serra Cafema Camp

Das Camp liegt ganz im Norden Namibias, an der Grenze zu Angola. Im Gegensatz zu den anderen Camps liegt es an einem ständig Wasser führenden Fluss, dem Kunene. Die unmittelbare Umgebung des Flusses ist grün und Heimat für zahlreiche Tierarten, allerdings auch Krokodile. Das Camp selber ist deutlich luxuriöser ausgestattet als die anderen beiden, wohl auch, da Wasser keine Mangelware war.

Wenige Meter abseits der Flussoase beginnt die Wüste und im Hartmann Tal finden sich beeindruckende Sanddünen, die man zu Fuß oder mit Quad-Bikes erkunden kann. Den Fluss erkundet man am besten vom Boot aus. Die Vögel am Ufer lassen sich sehr gut fotografieren. Auch einige Krokodile lagen faul in der Sonne und ließen sich vom sicheren Boot aus beobachten.

Beeindruckend ist auch ein Besuch bei den in der Region lebenden Himba. Die Himba versuchen ihre traditionelle halbnomadische Lebensweise bei zu behalten. Ob ihnen dies auf die Dauer gelingt ist fraglich. Wie wir schnell gemerkt haben, wissen sogar Himba Kinder, wie man ein Smartphone bedient.

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