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route-66-reiseblogonlineRoute 66 ist der Name einer nahezu legendären Straßenverbindung quer durch die USA. Keine andere Straße auf der Welt, weckt so viele Emotionen bei jung oder alt. Ob mit dem Auto oder mit der Harley, endlos weite Straßen bis zum Horizont, grenzenlose Freiheit und traumhaft schöne Sonnenuntergänge stehen für die „Mutter aller Straßen“.

Die knapp viertausend Kilometer lange Route führt von Chicago im Bundesstaat Illinois an der Ostküste bis zur Stadt Santa Monica an der Westküste am Pazifik. Als Lincoln Highway war die Rote 66 ab Mitte der 1920 er Jahre eine der landesweit ersten durchgehenden Verkehrsverbindungen hin zur US-Westküste. Ihren Namen verdankt der Highway der damaligen Situation, dass die Nummer 66 als Zahl noch nicht in den von der Routenführung betroffenen US-Bundesstaaten für anderweitige Straßen vergeben war. Mittlerweile ist der „alte Highway „ aber etwas in die Jahre gekommen und  wurde durch einen parallel laufenden neuen Highway ersetzt. Auch auf der offiziellen Liste der Highways ist er nicht mehr zu finden.

Historic 66 – Den Mythos Route 66 erleben…

Im Gegensatz zu den meisten im Mittelwesten der USA schachbrettartig angelegten und an den Himmelsrichtungen orientierten Straßen verläuft der Highway diagonal durch die acht Bundesstaaten:

Historic Route 66

  • Illinois – rund 500 Kilometern
  • Missouri – rund 510 Kilometer
  • Kansas – rund 30 Kilometer
  • Oklahoma – rund 700 Kilometer
  • Texas – rund 300 Kilometer
  • New Mexiko – rund 800 Kilometer
  • Arizona – rund 650 Kilometer
  • Kalifornien – rund 510 Kilometer

 

 

 

Der als Route 66 durchgängige Highway bestand vorher aus mehreren Teilstrecken, die als symbolträchtige Verbindung von Ost nach West ab den 1920 er Jahren ergänzt und zusammengefügt wurden. Das war die eigentliche Bedeutung als ein Highway, auf dem innerhalb kürzester Zeit eine Autofahrt von einer zur anderen US-Küste möglich war.

Vielen Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke

Mit einer Beschilderung auf dem Adams Boulevard in Chicago beginnt der Highway und endet an den Piers der Küstenstadt Santa Monica. Ausgangspunkt ist auch deswegen die US-Ostküste, weil die Fernstraße zur Westküste hin führen sollte und dementsprechend von Osten nach Westen ausgebaut beziehungsweise komplettiert wurde. Ein weiterer Grund für diese Start-Ziel-Richtung sind die Touristen. Die Flugrouten führen weitgehend über den Atlantik hin zur US-Ostküste. Wer die Westküste erreichen will, der muss das Land durchqueren. Zu den namentlich bekannten Städten an der Route 66 gehören Bloomington, Springfield, Oklahoma City, Amarillo, Albuquerque, Holbrook, San Bernardino oder Los Angeles. Mehrere von ihnen sind aus Film, Fernsehen und Radio bekannt.

Für die Fahrt quer durch die USA sollte der Tourist auch deswegen ausreichend Zeit einplanen, weil es buchstäblich viel zu sehen, zu besichtigen und zu erleben gibt. Zum einen handelt es sich um historische Sehenswürdigkeiten, zum anderen um Eyecatcher, die von den örtlichen Behörden als Roadside Attractions eigens für die Touristen errichtet worden sind. Seit Mitte der 2000 er Jahre sind Teilstrecken der Route 66 aus den ersten Jahrzehnten als National Science Byway ausgewiesen Sie werden, ebenso wie die gesamte Route 66 selbst, weniger von US-Bürgern als vielmehr von Besuchern aus aller Welt befahren.

Entlang der Strecke erinnern ehemalige Tankstellen und Tanksäulen, Motels, Restaurants sowie zahlreiche Souvenirläden an die Zeiten, in denen es keine andere Straßenverbindung quer durch die USA gab. Der Name Route 66 ist auch in der heutigen Zeit unter Touristen so bekannt wie im vergangenen Jahrhundert. Wer heutzutage die Durchquerung vom Atlantik zum Pazifik oder umgekehrt wagt, der ist nicht nur am Straßenverlauf selbst, sondern auch an den Menschen interessiert, die beispielsweise im mittleren Westen der USA an der Route 66 leben. Für sie ist es oftmals ebenso ein Abenteuer, Touristen aus aller Welt begrüßen zu können wie umgekehrt.

Der Mythos lebt…

Das der Mythos Route 66 weiterlebt, ist dem Friseur Angel Delgadillo aus Seligman Arizona zu verdanken, denn dieser gründetet den ersten Route 66 Fanclub. Seither sprießen die Fanclubs wie Pilze aus dem Boden. Mittlerweile gehört die Historic Route 66 zum nationalen Kulturerbe.

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