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Nashorn

Namibia Urlaub, Abenteuer im Safari Urlaub an der Küste Afrikas

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Namibia Urlaub, Abenteuer im Safari Urlaub an der Küste Afrikas

Nashorn 10/14/2015 – Namib und Skelettküste – Unsere letzte Reise nach Afrika war eine Abenteuertour entlang der Sklettküste –

Der namibische Teil der Skelettküste erstreck sich im Norden des Landes. Die Wüste Namib reicht hier bis an die Atlantikküste. An der Küste herrscht stets starker Wellengang, so dass es vor der Erfindung von Motorschiffen unmöglich war, die Küste per Schiff zu verlassen. Auch aus neuerer zeit finden sich noch zahlreiche Schiffswracks an der Sklettküste.
Touristische Hauptattraktion aber sind die wilden Tiere der Namib und die einzigartige Landschaft. Unsere Reise führte uns zu verschiedenen Camps entlang der Küste. Von dort aus haben wir geführte Touren unternommen und die Spitzmaulnashörner und Löwen der Namib aus der Nähe beobachtet. Die Sanddünen der Namib stehen denen der Sahara in nichts nach. Sand und Felsen beeindrucken mit leuchtenden Ocker- und Orangetönen.

Desert Rhino Camp

Das Desert Rhino Camp ist eine der Safari-Lodges im Damaraland. Das Camp ist gemütlich eingerichtet: Man schläft in Zelten und das Essen wirklich lecker. Die Zelte sind auf niedrigen hölzernen Podesten aufgebaut und haben eine Veranda, auf der man sitzen und relaxen kann. Da das Camp nicht eingezäunt ist, kann es schon einmal passieren, dass abends eine Hyäne ums Zelt schleicht.

Highlight des Aufenthaltes sind aber Safaris zu Fuß zu den Spitzmaulnashörnern, von denen es noch einige in der Region gibt. Zugegeben, sich zu Fuß einem Nashorn zu nähern ist nicht jedermanns Sache. Doch die Ranger sind sehr erfahren, geben eine gründliche Einweisung und achten darauf, dass die Situation stets unter Kontrolle bleibt. Wir konnten einmalige Fotos von den beeindruckenden Tieren machen.

Hoanib Skeleton Coast

Das Camp ist genauso aufgebaut, wie das Desert Rhino Camp. Auch hier werden tolle Ausflüge angeboten. Einer davon führte zur Küste, wo auf dem felsigen Küstenstreifen eine Kolonie Südafrikanischer Seebären lebt. Auf dem Weg zur Küste haben wir am Hoanib und seinen Überflutungsflächen Station gemacht. Der Fluss führt nicht das ganze Jahr Wasser, das Gebiet ist jedoch deutlich grüner als die Umgebung.

Dort leben auch einige der seltenen Wüstenelefanten Namibias. Leider ist auch hier Wilderei nach wie vor ein großes Problem. Weiterer Zwischenstopp wurde in der Klein Oase gemacht, wo man mit etwas Glück Vögel beobachten kann, die nur dort heimisch sind.
Hauptattraktion und Forschungsthema der zeitweise im Hoanib Skleleton Coast Camp wohnenden Wissenschaftler sind die Wüstenlöwen der Namib. Insgesamt gibt es noch 150 dieser Tiere. Wir hatten Glück und bekamen eine kleine Gruppe zu sehen.

Serra Cafema Camp

Das Camp liegt ganz im Norden Namibias, an der Grenze zu Angola. Im Gegensatz zu den anderen Camps liegt es an einem ständig Wasser führenden Fluss, dem Kunene. Die unmittelbare Umgebung des Flusses ist grün und Heimat für zahlreiche Tierarten, allerdings auch Krokodile. Das Camp selber ist deutlich luxuriöser ausgestattet als die anderen beiden, wohl auch, da Wasser keine Mangelware war.

Wenige Meter abseits der Flussoase beginnt die Wüste und im Hartmann Tal finden sich beeindruckende Sanddünen, die man zu Fuß oder mit Quad-Bikes erkunden kann. Den Fluss erkundet man am besten vom Boot aus. Die Vögel am Ufer lassen sich sehr gut fotografieren. Auch einige Krokodile lagen faul in der Sonne und ließen sich vom sicheren Boot aus beobachten.

Beeindruckend ist auch ein Besuch bei den in der Region lebenden Himba. Die Himba versuchen ihre traditionelle halbnomadische Lebensweise bei zu behalten. Ob ihnen dies auf die Dauer gelingt ist fraglich. Wie wir schnell gemerkt haben, wissen sogar Himba Kinder, wie man ein Smartphone bedient.

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Thailand Urlaub – Reisetipps für Chiang Mai & Ihre Thailandtour

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Thailand Urlaub – Reisetipps für Chiang Mai & Ihre Thailandtour

Temple in Chiangmai, Thailand 10/14/2015 – Thailand zählt sicherlich zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen in Südostasien. Aber man kann auch abseits der ausgetretenen Pfade einiges für sich entdecken. Hier finden sich einige Tipps für eine Reise in den thailändischen Norden; nach Chiang Mai:

Einige Hinweise zu Beginn…

Die Thais sind allgemein ein recht offenherziges und freundliches Volk. Es gibt jedoch einige Dinge, die unbedingt beachtet werden müssen. Thailand hat ein großes Problem mit Geschlechtskrankheiten und auch mit Drogenhandel. Also bitte sich kein Tattoo oder Ähnliches stechen lassen und auch im Krankenhaus darauf achten, dass die Spritzen steril sind! Vor jedem Flug ist auch darauf zu achten, dass das eigene Gepäck unberührt ist, also dass keine Drogen versehentlich mitgeschmuggelt werden. Ob versehentlich oder nicht – hier versteht die thailändische Polizei keinen Spaß. Aber nun zu den schöneren Seiten des Landes…

Der Norden: Chiang Mai

Die Provinzhauptstadt Chiang Mai liegt im Nordwesten des Landes, nahe der Landesgrenze und ist von einem bergigen Dschungel umgeben. Der zentrale Teil der Stadt ist touristisch geprägt, abseits davon lässt sich aber Faszinierendes entdecken.

1. Sehenswürdigkeiten

Unbedingt empfehlenswert ist der Tempel Wat Phrathat Doi Suthep. Dieser schöne traditionelle buddhistische Tempel mit seiner Hauptsehenswürdigkeit, einem etwa 60 Zentimeter großen Jadebuddha, liegt versteckt in einer wunderschönen Dschungellandschaft. Von hier aus hat man auch einen wunderbaren Blick über die Stadt. Rote Sammeltaxis fahren für 30 Baht von Chiang Mai Zoo oder der Universität aus zum Tempel.

Über diesen sehr berühmten Tempel hinaus hat Chiang Mai noch sehr viele andere Tempel und Paläste zu bieten. Unbedingt empfehlenswert ist auch ein Besuch der Altstadt. Zwischen touristischen Läden versteckt finden sich Highlights wie der Lost Bookshop, ein Buchladen, der Bücher von der ganzen Welt in jeglichen Sprachen sowie jeglichem Erscheinungsjahr zu besitzen scheint. Ein Kleinod und ein Muss für jeden Bücherliebhaber!

2. Umgebung

Unverzichtbar in Chiang Mais Umgebung ist eine Dschungelwanderung. Der Dschungel, der Chiang Mai umgibt, ist besonders dicht und sehenswert. Er beherbergt aber auch gefährliche Tierarten, weshalb es unerlässlich ist, sich einen Tourguide mitzunehmen. Ein kleiner Geheimtipp: Die Tour mit Privatguide ist besonders lohnenswert, da eine allzu große Gruppe den Abenteuerfaktor verringert und man auf einer Privattour auch viel mehr Gelegenheit hat, die thailändische Mentalität kennenzulernen.

3. Essen

Wie jede thailändische Stadt gibt es in Chiang Mai fast an jeder Straßenecke leckere Kleinigkeiten zu essen. Es gibt aber auch ein paar Reataurants, die man als absoluten Geheimtipp einstufen muss.

Das P.P.Buffet befindet sich auf der Arak Rd nahe das Hostel Dozy House und bietet leckeren Feuertopf für 159 Baht pro Person an. Der Feuertopf ist ein Gericht aus Ostasien, ähnlich einem Fondue, bei der man frische Zutaten selbst kochen und braten kann. Sehr spannend ist, dass in diesem Restaurant der Feuertopf in Tonschalen zubereitet wird, die über einem offenen Feuer hängen. Dieses Restaurant ist auf jeden Fall sein Geld wert. Zwar sprechen die Bedienungen kein Englisch; man kann sich aber mit Händen und Füßen durchaus verständlich machen.

Sehr lohnenswert ist auch ein authentischer Thai-Kochkurs, den man an vielen Orten in Chiang Mai machen kann. Preise und Programm variieren. Für maximal 30 Euro pro Person wird man hier über die Märkte geführt, bekommt die verschiedenen Gemüsesorten und Gewürzsorten erklärt und lernt einen ganzen Tag lang, wie man verschiedene thailändische Gerichte wie Pad Thai oder Sticky Rice with Mango zubereitet.

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Urlaub Rügen – Sehenswürdigkeiten an der Ostsee

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Urlaub Rügen – Sehenswürdigkeiten an der Ostsee

Ostsee 10/14/2015 – Küste, Kreidefelsen und Kulinarik – Die Insel Rügen entdecken – Malerische Natur, das blaue Meer und das maritime Flair sorgen jedes Jahr für Tausende glückliche Urlauber auf Deutschlands größter Insel Rügen. Hier findet jeder seinen Ort für einen unvergesslichen Urlaub an der Küste. Wer die Insel entdecken möchte, der sollte viel Zeit mitbringen, denn hier gibt es viel zu sehen.

Binz, Sellin und Sassnitz: Urlaubsorte mit viel maritimen Flair

Binz ist das größte Seebad auf der Insel und sicherlich auch das Eleganteste. Hier reiht sich ein Kunstwerk der Bäderarchitektur an das andere. Wer mondän Urlaub machen möchte, der ist im „Nizza des Ostens“ genau richtig. Abends trifft man sich in den Bars und Clubs des Ortes, um bei einem Cocktail oder Wein den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Mit der längsten Seebrücke der Insel darf sich das Ostseebad Sellin schmücken. Auf der Brücke laden gleich mehrere Restaurants zum Speisen mit traumhaftem Meerblick ein.

Reiseblogonline-Seebrücke-Ostsee-Sellin. Rund um die Seebrücke herum lädt der Strand zum Baden und Sonnen ein. Mit den vielen kleinen Steintreppen erinnert Sassnitz im Nordosten der Insel ein bisschen an italienische Mittelmeerorte. Ein staatlicher Erholungsort der zum Verweilen einlädt. Bekannt ist dieser Ort auch wegen seinder Kreidefelsen,  die das Landschaftbild abrunden und viele Touristen hier her locken. Besonders beeindruckend ist das Küstenpanorama mit herrschaftlichen Hotels, und vielen anschaulichen Ferienwohnungen, die man von der kleinen Seebrücke gut besichtigen kann. Gleich neben dem kleinen Naturstrand von Sassnitz beginnt der malerische Nationalpark Jasmund mit den berühmten Kreidefelsen, wie oben bereits erwähnt.

Ausflug zu den Kreidefelsen und Kap Arkona

Schon der Weg zu den Kreidefelsen ist etwas ganz Besonderes. Es geht durch grüne Buchenwälder hindurch und an dem verzauberten Herthasee vorbei. Letzterer wirkt wie ein verwunschener Ort aus Grimms Märchen. Auf dem Weg zu den Kreidefelsen bietet sich immer wieder ein grandioser Ausblick auf das von der weißen Kreide türkisfarbene Meer. Der bekannteste Kreidefelsen ist der Königsstuhl, auf dem das Nationalparkzentrum seinen Sitz hat. Es bietet zahlreiche Ausstellungen zur Entstehung des Nationalparks und der Rügener Kreide. Ein schöner Blick auf die weißen Felsen, das Meer und den Horizont bietet sich auch von der Victoriasicht.

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Gleich drei Leuchttürme können Besucher am Kap Arkona im Norden der Insel entdecken. In einem von ihm kann man sogar heiraten. Ausstellungen vermitteln Wissenswertes zur Geschichte der Türme und ihrer Leuchtfeuer. Wer sich für Schmuck interessiert, der kann in dem Peilturm einem Bernsteinkünstler bei der Arbeit über die Schulter schauen. Alle drei Türme können gegen eine kleine Gebühr erklommen werden und bieten einen beeindruckenden Rundumblick auf die Insel und das Meer. Geschichtsinteressierte können am Kap gleich zwei Bunkeranlagen inspizieren, die aus der Zeit der Wehrmacht und der DDR stammen. Einen Ausflug wert ist auch das kleine Fischerdörfchen Vitt, das sich ganz in der Nähe vom Kap befindet. Die kleine runde Fischerkapelle des Ortes ist ein äußerst beliebtes Fotomotiv.

Kulinarische Highlights von der Insel

Bei Fischliebhabern steht die Insel Rügen hoch im Kurs, denn hier gibt es in den Häfen jeden Tag fangfrischen Fisch direkt vom Kutter. In der „Ostpreußischen Hafenräucherei“ in Sassnitz werden leckere Fischgerichte nach traditionellen Rezepten aufgetischt. Schon das maritime Ambiente mit vielen Gegenständen aus der Fischerei macht richtig Appetit auf leckeren Rügenfisch. Wer sich selbst einmal als Fischer versuchen möchte, der kann frühmorgens aus dem Sassnitzer Hafen mit den Fischern in die See stechen und auf einen großen Fang hoffen.


Für alle Fischverächter gibt es auf dem Eiland genügend andere sehr gute Restaurants mit gutbürgerlich deutscher oder auch ausländischer Küche. So empfiehlt sich beispielsweise ein Besuch in Sellin im „Böhmischen Gasthaus“ auf der Wilhelmstraße. Bei gutem Wetter kann man hier an der frischen Luft im Strandkorb speisen. Besonders empfehlenswert ist die Tschechische Rinderroulade, die einmal ganz anders gefüllt mit Hackfleisch daherkommt. Vegetarier sollten den panierten Käse probieren, der mit einer köstlichen Cocktailsoße serviert wird. Ein kulinarisches Wahrzeichen der Insel Rügen ist der Sanddorn, der auch gern als „Zitrone des Nordens“ bezeichnet wird. Er wächst an Dünensträuchern und wird zu Likör, Wein, Marmelade und leckerem Saft verarbeitet.

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Brüssel

Brüssel, hat Charme & Top Sehenswürdigkeiten für Ihren Urlaub

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Brüssel, hat Charme & Top Sehenswürdigkeiten für Ihren Urlaub

Brüssel 10/14/2015 – Ein tolles Reiseziel für einen Kurzurlaub über einige Tage stellt Brüssel dar. Zwar ist die Hauptstadt unseres Nachbarlands Belgien so gut wie jeden Abend in den politischen Nachrichten vertreten, doch das vermittelte Bild, das meistens von kühl und nüchtern gehaltenen EU-Gebäuden wie dem Berlaymont-Gebäude der Europäischen Kommission im Europaviertel geprägt ist, wird dem eigentlichen Charme der Stadt in keiner Weise gerecht!

Wichtige Brüsseler Sehenswürdigkeiten

Brüssel weist dank seiner langen Geschichte vielmehr eine Vielzahl an interessanten Orten auf. Ein Beispiel stellt der Grand Place im Herzen der belgischen Metropole dar. Der zentral gelegene Platz besticht durch ein geschlossenes Ensemble an beeindruckenden Gebäuden. Er wird unter anderem vom gotischen Rathaus der Stadt und diversen Zunfthäusern in einem opulenten Barockstil begrenzt. Kein Wunder, dass der Grand Place längst zum UNESCO-Weltkulturerbe deklariert wurde.

Nicht weit von ihm entfernt lässt sich die ebenfalls sehr reizvolle Ladenpassage Galerie Royales Saint-Hubert erkunden. Die komplett überdachte Ladenzeile aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ist über 200 Meter lang und beherbergt vor allem schicke Boutiquen sowie Schokoladengeschäfte, in denen die berühmten Pralinen aus Belgien in einer großen Auswahl offeriert werden. In der Mitte der Passage lässt sich ein Ausgang zur Rue des Bouchers entdecken, die mit zahlreichen Restaurants lockt, wo unter anderem die nächste kulinarische Spezialität Muscheln mit Pommes frites aus Belgien probiert werden kann. Jedoch ist die kleine Gasse oftmals sehr überfüllt mit Touristen, weshalb sich für ein etwas beschaulicheres Essengehen andere Innenstadtbereiche wie das Areal rund um den alten Fischmarkt in Saint-Catherine bisweilen besser eignen.

Allerdings fallen die Preise in diesen Restaurants merklich höher aus. Natürlich muss bei einem Aufenthalt in Brüssel auch das Nationalgetränk gekostet werden. Die Rede ist selbstverständlich vom belgischen Bier. Das Land weist eine unglaubliche Vielfalt an Biersorten und Geschmacksrichtungen auf. Besonders empfehlenswert sind aber zum Beispiel Trappistenbiere wie Chimay oder Westmalle. Doch als deutscher Biertrinker sollte man etwas vorsichtig sein, denn die belgischen Biere weisen häufig rund das doppelte an Alkoholgehalt im Vergleich zu einem Pils aus Deutschland auf!

Ausflugsziele bei einem Aufenthalt in Brüssel

Die Stadt bietet sich aufgrund ihrer zentralen Lage in Belgien ebenso bestens als Startpunkt für Ausflüge an. Besonders das flämische Umland lockt mit attraktiven Städten wie Brügge oder Gent. Hier können Touristen durch scheinbar endlose Altstädte flanieren, die durch eine überaus pittoreske Architektur, die nicht selten bis in das Mittelalter zurückreicht, schnell das Gefühl von einem Spaziergang durch ein Freiluftmuseum aufkommen lassen.

Zudem sind die Städte mit dem Zug schnell erreichbar. Eine Zugfahrt nach Brügge dauert nur etwas mehr als eine Stunde und die Verbindungen sind bis in den späten Abend sehr regelmäßig. Selbst ein Abstecher an die Nordseeküste von Belgien ist zeitlich kein Problem. So dauert eine Weiterfahrt von Brügge bis nach Oostende, einem beliebten Badeort der Belgier, nur knapp 15 Minuten. Allerdings ist zumindest Oostende nur bedingt empfehlenswert, da die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und der wenig liebevolle Wiederaufbau in den folgenden Jahrzehnten das Stadtbild leider vielerorts in Mitleidenschaft gezogen haben. Ein alternativer Tipp ist, dass man eine Fahrt auf der längsten Straßenbahnstrecke der Welt unternimmt. Diese verbindet so gut wie alle größeren Orte an der belgischen Küste zwischen Frankreich und den Niederlanden. Hierbei bietet sich zum Beispiel ein Abstecher nach De Haan an, da dort die Strände in der Regel etwas weniger ausgefüllt sind, verglichen mit Oostende.


Übernachtungstipp für Touristen

Die Stadt verfügt über zahlreiche Hotels im Innenstadtbereich. Eine Empfehlung stellt das “Hotel Bloom!” dar, dass sich in der Rue Royale befindet. Das Designhotel hat den Vorteil, dass man in wenigen Minuten beispielsweise am Königlichen Palast ist, der sich in der gleichen Straße befindet. Darüber hinaus liegt es nur einige Meter vom Botanischen Garten der Stadt entfernt. Dieser lohnt sich ebenfalls für einen Besuch, da er in der mitunter etwas hektischen Stadt einen angenehmen Ruhepol darstellt. Er weist zahlreiche Statuen auf und fasziniert mit einer großen Vielfältigkeit an Bäumen und Pflanzen. Am Abend lässt sich mit etwas Glück in den alten Gewächshäusern des Botanischen Gartens auch ein Konzert erleben. Denn diese werden mittlerweile als kulturelles Zentrum betrieben und in regelmäßiger Form für Auftritte von Künstlern aus der nationalen und internationalen Popmusikszene genutzt.

Glasgow

Glasgow – Riverside Museum & viele tolle Sehenswürdigkeiten

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Glasgow – Riverside Museum & viele tolle Sehenswürdigkeiten

Glasgow 10/14/2015 – Die ewige Rivalität mit Edinburgh soll sich einst am Brot entzündet haben – Die mit zurzeit gut 600.000 Einwohnern größte Stadt Schottlands und drittgrößte Stadt Großbritanniens besitzt weltweit den auch gerechtfertigten Ruf einer Arbeiter- und nicht zuletzt Fußballstadt. Die beiden lokalen Vereine Celtic Glasgow und Glasgow Rangers stehen seit über 100 Jahren in erbitterter Konkurrenz zueinander und sind sich auch aus politischen und konfessionellen Gründen in tiefster Abneigung gegenseitig verbunden.

Ebenfalls mitunter nicht ganz unproblematisch ist das Verhältnis zwischen Glasgow und der schottischen Hauptstadt Edinburgh. Gerüchteweise soll die Animosität bereits im 17. Jahrhundert begonnen haben, als ein Wettstreit zwischen beiden Städten um das bessere Brot fast kriegerisch eskaliert wäre. Glasgow war nachweisbar bereits im 1. Jahrhundert von den Römern besiedelt, die eigentliche Stadtgründung fand aber erst im 6. Jahrhundert durch den christlichen Missionar und heutigen Schutzpatron Schottlands Sankt Mungo statt. Nach diesem ist auch die Glasgower Kathedrale St. Mungo’s Cathedral aus dem 13. bis 15. Jahrhundert benannt, seine Gebeine ruhen in der Krypta der Kirche.

Die Stadt hat sich nach Jahrzehnten des Niedergangs wieder spürbar erholt

Glasgow wirtschaftlicher Aufstieg zu einer der wohlhabendsten Städte der Welt im 19. Jahrhundert wurde maßgeblich durch die Lage am gut schiffbaren Fluss Clyde und dem leichten Zugang zum Atlantik begünstigt. Die Stadt entwickelte sich schon früh zum wichtigsten Umschlagplatz für Waren aus den britischen Kolonien in Nordamerika. Große Kohle- und Eisenvorkommen in der umliegenden Grafschaft Lanarkshire sorgten darüber hinaus für beste Startbedingungen in der Industrialisierung, Werften und Textilfabriken schossen wie Pilze aus dem Boden und zogen zahlreiche Arbeitskräfte an.

Mit dem allmählichen Niedergang des englischen Empires nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg sollte jedoch auch Glasgow an Bedeutung verlieren. Zwischen den frühen 1970er und späten 1980er Jahren kam es durch die Schließung vieler Firmen zu massenhafter Arbeitslosigkeit, erst in den 1990er Jahren begann der langsame Wandel zu einer Dienstleistungsmetropole. Heute zeigt sich Glasgow vor allem im Zentrum als moderne europäische Stadt mit interessanter Architektur. Das von 1995 bis 1997 errichtete Konzerttheater Clyde Auditorium oder das 1992 gegründete Zentrum für Kunst und Kultur Centre for Contemporary Arts (CCA Glasgow) haben für frischen Wind gesorgt.

Statt wie früher Kohle und Koks spielen heute Kunst und Kultur die Hauptrollen

Überhaupt spielt Kunst auch historisch eine gewichtige Rolle in Europas Kulturhauptstadt von 1999, international renommierte Museen wie Glasgows größtes Museum Kelvingrove Art Gallery und das älteste Museum Schottlands, das Hunterian Museum and Art Gallery, bieten umfangreiche Sammlungen aus zahlreichen Epochen. Ebenfalls berühmt außerhalb der Stadtgrenzen sind das Riverside Museum, welches 2013 mit dem begehrten Preis European Museum of the Year Award ausgezeichnet wurde, die Burrell Collection im Pollok Country Park mit Hunderten von Artefakten chinesischer, islamischer und gotischer Kunst sowie das schottische Fußballmuseum im 1903 erbauten und 1999 grundlegend sanierten Nationalstadion Hamden Park im südöstlichen Stadtteil Mount Florida.

Gerne von Gästen der Stadt besichtigt wird auch das Museumsschiff „Glenlee“ am Yorkhill Kai, die archäologische Ausgrabungsstätte Fossil Grove mit den versteinerten urzeitlichen Bäumen im Victoria Park und das Zentrum für Architektur und Design The Lighthouse. Einblicke in die Geschichte des 19. Jahrhunderts gewährt das Museum People’s Palace, die mittelalterliche Siedlungsstruktur beleuchtet das originalgetreu erhaltene Gebäude Provand’s Lordship in der Castle Street, das schottische Museum für Landwirtschaft und Landleben befindet sich auf dem Gelände der Wester Kittochside Farm etwas außerhalb zwischen East Kilbride und Carmunnock.


Glasgow ist auch Schottlands unbestrittene Musikhauptstadt

Wie in ganz Schottland spielt auch in Glasgow Musik jeglicher Art eine hervorgehobene Rolle, E- und U-Musik kann man im gesamten Stadtgebiet in zahlreichen Spielstätten live genießen. Klassik wird außer in der Glasgow Royal Concert Hall auch in der Heimat des BBC Scottish Symphony Orchestra in den Glasgow City Halls sowie in derjenigen des Royal Scottish National Orchestra in der Henry Wood Hall regelmäßig dargeboten. Pop, Rock, Folk, Rap und Reggae sowie elektronische Musik sind vor allem in traditionellen Konzerthallen wie dem Barrowland Ballroom, im 13th Note Café in der King Street, im Sub Club in der Jamaica Street und im Nachtklub The Garage in der Sauchiehall Street sowie im Teehaus Tchai-Ovna in der Otago Lane im Westend zu Hause.

Aufgrund seiner zahlreichen Festivals eignet sich Glasgow auch gut als ganzjähriges Reiseziel. Bekannte regelmäßige Veranstaltungen sind zum Beispiel das Folkmusikfestival Celtic Connections im Januar, das Glasgow Film Festival im Februar, das Glasgow International Comedy Festival im März, das Glasgow International Jazz Festival im Juni, das Glasgow’s River Festival im Juli, die World Pipe Band Championships im August, das Merchant City Festival im September und das Weihnachtsfest Glasgow’s Hogmanay im Dezember.

Madeira Portugal

Madeira Urlaub – wandern auf der schönsten Insel der Welt

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Madeira Urlaub – wandern auf der schönsten Insel der Welt

Madeira Portugal 10/13/2015 – Auf der Höhe Marokkos im Atlantik gelegen ist Madeira ein grünes Juwel. Die Insel ist komplett von Bergen bedeckt. Wandern gehört zu den beliebtesten und schönsten Aktivitäten auf Madeira, doch manchmal glaubt man, die einzigen ebenen Flächen der Insel sind die Strände und die Landebahn des Flughafens. Aufgrund des milden Klimas ist Madeira Heimat für eine üppige Pflanzenwelt. Die typischen Terrassenfelder dominieren das Bild der Insel, dazwischen gibt es jedoch immer wieder kleine Gehölze und exotische Blumen wachsen an jeder möglichen und unmöglichen Stelle.

Wir fahren gern für eine Woche im späten Winter nach Madeira, wenn unser persönliches Sonnenkonto arg im Minus ist. Im Folgenden habe ich einmal ein paar Eindrücke und Tipps zusammengestellt.

Funchal

Nach einigen anderen Hotels quartieren wir uns nun schon seit einigen Jahren im Bela Sao Tiago ein. Das Hotel ist ein gutes Vier Sterne Haus in unmittelbarer Nähe der Altstadt von Funchal. Die Atmosphäre dort ist wesentlich angenehmer als bei den großen Hotelanlagen direkt am Meer. Vom Pool und den meisten Zimmern aus an man eine schöne Aussicht auf den Hafen und die umliegenden Hügel. Zum Frühstück wird ein wirklich reichhaltiges Buffet serviert.
Wirklich Sehenswert ist der botanische Garten in Monte (in einer Viertelstunde mit dem Stadtbus zu erreichen), oberhalb von Funchal gelegen. Von Monte aus kann man mit einem Korbschlitten wieder hinunter nach Funchal fahren, ein Erlebnis auf alle Fälle. Dort bietet sich die Besichtigung der Markthalle an, wo praktisch alles verkauft wird, was auf der Insel wächst. Blumen, aber auch Obst, Gemüse und Fisch werden dort angeboten. Für den kleinen Hunger mittags kann man dort manch leckere Kleinigkeit – Prato do Dia – erstehen.
Falls der Hunger etwas größer ist, empfehlen wir das Jardins do Infante. Auf jeden Fall einmal probieren sollte man die Lapas auf Madeira. Dabei handelt es sich um Napfschnecken, die mit Zitronensaft serviert werden.

Adresse: Avenida Infante, 56, Funchal Telefon:+351 291 226 112

Unterwegs auf der Insel

Geführte Touren zu den schönsten Plätzen der Insel kann man in den meisten Hotels buchen. Je nach Lust und Fitness kann man dabei mehr oder weniger große Strecken zu Fuß zurück legen. Eine Halbtagestour führte uns ins Tal der Nonnen (Curral de Freiras). Entlang der typischen Terrassenfelder führt die Tour durch pittoreske kleine Städtchen. In den Restaurants dort bekommt man noch echte lokale Spezialitäten, wie etwa Kutteleintopf (Dobrada), die in Funchal nicht mehr auf der Karte der Touristenlokale stehen.
Eine andere Tour führt über Camara Da Lobos, Ribiera Brava, Cabo Girao und das Dorf Sao Vincente nach Porto Moniz im Nordwesten von Madeira, wo sich in den Felsen der Küste drei natürliche Swimmingpools gebildet haben. Die Pools sind eine öffentlich Anlage und die Eintrittspreise daher sehr moderat.

Wegen der felsigen Küste sind Badegelegenheiten in der Umgebung von Funchal eher Mangelware. Es fährt aber eine Fähre zur kleinen Nachbarinsel Porto Santo. Dort gibt es lange Sandstrände, die auch nicht allzu überlaufen sind, ideal für einen Tagesausflug zum Baden. Da der Atlantik um Madeira recht tief ist, sind die Wassertemperaturen auch im Hochsommer noch recht kühl. In den flachen Felsenpools ist das Wasser aber etwas wärmer.

Zurück in Funchal waren wir abends in der Altstadt essen. Freunde von Fischgerichten werden auf Madeira wirklich voll auf ihre Kosten kommen. Unsere Empfehlung ist das Gavião Novo. Es gibt wirklich erstklassige Fischgerichte, am besten den Kellner um eine Empfehlung bitten. Das Restaurant ist sehr beliebt, daher am besten vom Hotel einen Tisch reservieren lassen.

Adresse: Rua de Santa Maria, 131 – Telefon: +351 291 229 238

Andalusien

Andalusien Urlaub – tolle Sehenswürdigkeiten in Südspanien

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Andalusien Urlaub – tolle Sehenswürdigkeiten in Südspanien

Andalusien 10/13/2015 – Wer jetzt einen bunten lebendigen Bericht über Stierkampf, Toreros, Flamenco und Tapas erwartet, wird von diesem Text sehr enttäuscht sein. Denn es ist “nur” ein recht individueller und zuweilen auch eigenwilliger Reisebericht, der zwar kaum die üblichen Stereotypen berührt und dennoch Unerwartetes zutage fördert.

Als Reisezeit haben wir uns für Ende März entschieden, um zum einen dem Elend langen, kalten, windigen, virenbeladenen deutschen Vorfrühling zu entkommen und zum anderen nicht einem südspanischen Hitzschlag zum Opfer zu fallen. Wie immer belehrte ich meine Frau oberlehrerhaft, dass sie bloß die warmen Jacken zu Hause lassen soll. Nun, der Wind blies einige Tage ordentlich kühl und manchmal auch regnerisch daher, dass wir uns z. T. deutschem Novemberwetter ausgesetzt sahen.


Nachdem wir in Málaga gelandet waren, erhielten wir von der Firma Sunny Car in der Nähe des Flughafens ganz unkompliziert einen recht günstigen kleinen Mietwagen, was so bereits im Reisebüro gebucht worden war. Von dort aus fuhren wir ca. 50 km in östliche Richtung zu dem kleinen Ort El Morche bei Torox Costa, dessen Strandpromenade interessante Gaumenfreuden zu bieten hat. Das Hotel Santa Rosa war eher klein und das Essen dort war nicht gewöhnungsbedürftig, weil man sich an so etwas besser nicht gewöhnen sollte. Dennoch waren wir mit dem Hotel sehr zufrieden, weil der Balkon direkt über der leichten Brandung angebracht war. Die hervorragende Luft und das schaukelnde Rauschen wiegten uns in einen kindlichen Schlaf.

Nur wenige Kilometer weiter östlich lockte uns wegen des kühlen Windes die “Cueva de Nerja” in ihren dunklen milden Schlund. Dieses riesige System von Tropfsteinhöhlen zu besuchen lohnt sich auf jeden Fall, auch dann, wenn es draußen schön ist, denn sie birgt eine Besonderheit: bei einem mittelschweren Erdbeben waren einst große Stalaktiten von der Höhlendecke abgebrochen und erzeugen dort heute ein ganz einzigartiges Höhlen- und Lichtchaos.

Andalusiens arabische Vergangenheit

Das Besondere an Andalusien ist natürlich seine wechselvolle Geschichte und die Tatsache, dass sich die arabische Kultur, Kunst und Architektur in diesem südlichen Bereich der Iberischen Halbinsel am Längsten halten konnte. Dabei ging es nicht nur immer um Krieg zwischen den Religionen. Über längere Zeitstrecken existierten hier sogar Christen und Araber einträchtig nebeneinander und profitierten voneinander. Das Ergebnis dieser gegenseitigen Akzeptanz heißt Andalusien. Aus diesem Grunde muss jeder Tourist La Alhambra und den angrenzenden “Garten des erhabenen Paradieses” (Generalife) in Granada besuchen.

Lange Wege gut zu fahren

Der staugeplagte deutsche Pendler staunt über den angenehmen ruhigen Verkehrsfluss auf den völlig mautfreien Autobahnen Andalusiens. Das Land ist groß und die Wege zwischen Andalusiens Zentren Málaga, Almeria, Granada, Córdoba, Sevilla, Huelva und Cádiz sind weit, da muss man schon mal 300 km fahren, aber es lohnt sich, zögern Sie nicht, den weiten Ausflug zu machen. Die Strecken sind absolut kalkulierbar, man kommt stets eher früher als später an.

Córdoba

Die Mezquita ist das Highlight von Córdoba, denn sie strahlt so etwas wie Fairness oder Achtung gegenüber den Besiegten aus. Hier hatte der Sieg der Christen über die Mauren eben nicht zur hasserfüllten totalen Zerstörung jeder Erinnerung an die Araber geführt, sondern ganz im Gegenteil, weite Teile und Bereiche der ehemaligen maurischen Moschee und Hunderte Säulen dienten hier als werterhaltene Basis für die Errichtung der berühmten Kathedrale von Córdoba.

Gibraltar bedeutet Wind

Wenn man schon mal in Südspanien ist, dann sollte man natürlich auch Gibraltar besuchen, so denken die meisten. Die ganz speziellen geometrischen Gegebenheiten dieser Meerenge zwischen Europa und Afrika hat einen ständigen Düseneffekt zur Folge. Wer Wind liebt, sollte Gibraltar unbedingt besuchen. Wer möglicherweise sogar gesundheitliche Probleme kriegt bei zu viel Zugluft, sollte es besser meiden. Allein der lange Marsch über das freie Flugfeld nach der Grenzüberschreitung in den United Kingdom kann so manchen verzweifeln lassen.

Die Perle Andalusiens

Das ist zweifellos Sevilla. Wer nur kurze Zeit in Andalusien ist und eine klare Auswahl seiner touristischen Ziele treffen muss, sollte Sevilla unbedingt zur ersten Wahl machen. Versuchen Sie mit dem Auto kommend bitte nicht, einen normalen Parkplatz am Straßenrand zu finden, fahren Sie direkt zu einem zentralen Parkhaus und bezahlen Sie die paar Euro. Auf keinen Fall darf man hier die architektonisch anspruchsvolle Parkanlage “Plaza de Espana” verpassen. Man kann hier nur einen kurzen Hinweis geben auf die ganz besondere Atmosphäre dieser quirligen Universitätsstadt, der unbedingt ein eigenes Kapitel gewidmet werden muss.

Neuseeland

Neuseeland, Urlaubtipps – Rundreise und Sehenswürdigkeiten

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Neuseeland, Urlaubtipps – Rundreise und Sehenswürdigkeiten

Neuseeland 10/13/2015 – Der „Wilde Westen“ Neuseelands wurde erst durch einen Goldrausch bekannt. Die mit lediglich rund 30.000 Einwohnern auf 23.000 km² Fläche landesweit am dünnsten besiedelte Region an der Westküste der Südinsel Neuseelands unterteilt sich in die drei Distrikte Buller, Grey und Westland. Die Gegend zwischen Kahurangi Point im Norden und Awarua Point im Süden zeichnet sich geografisch durch massive Berge, schroffe Klippen und dichte Regenwälder aus. Teils bizarre Naturdenkmäler wie die Pancake Rocks, Cape Foulwind, der Haast Pass, der Heaphy Track, der Fox- und der Franz-Josef-Gletscher gehören zu den bekanntesten Attraktionen vor Ort.

Die Westküste ist jedoch sogar für viele Einheimische aus anderen Regionen gewissermaßen eine Art „Terra incognita“, das recht isolierte und einsame Gebiet besitzt quasi den Ruf eines neuseeländischen „Wilden Westens“. Erste historische Schlagzeilen machte die Westküste in den 1860er Jahren, als bei Okarito und Charleston an der Bruce Bay nahe der Flüsse Grey River und Taramakau River Golf gefunden wurde. Ebenfalls bekannt ist das Gebiet für seine reichhaltigen Jadevorkommen, die ortsansässigen Maori fertigen seit jeher kunstvolle Schmuckstücke aus dem grünen Edelstein. In Hokitika und Greymouth kann man Kunsthandwerkern bei ihrer filigranen Arbeit zusehen.




Kohle, Holz, Milch und Tourismus sind die regionalen Haupteinnahmequellen

Auch Steinkohle wird hier bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts im großen Stil abgebaut, Städte wie Westport und Stockton verdanken ihre Existenz dem „schwarzen Gold“. Einen Überblick über die traditionsreiche Geschichte der regionalen Montanindustrie verschafft das Coaltown Museum in Westport. Anhand alter Fotos und Zeitungsberichte werden dort auch die beiden schwersten Minenunglücke Neuseelands, das „Brunner Mine Disaster“ von 1896 und das „Cave Creek Disaster“ von 1995, detailliert beleuchtet.

Weitere ökonomische Säulen der Gegend sind die Forst- und die Milchwirtschaft, diesbezügliche Produkte von der Westküste werden mittlerweile weltweit exportiert. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich auch der Fremdenverkehr zunehmend zu einem wichtigen Standbein entwickelt, vor allem Naturfreunde und Aktivurlauber schwärmen von den teils noch völlig unberührten Landschaften im Landesinneren.

Gute Gelegenheiten diese zu entdecken, bieten die 5 sehenswerten Nationalparks entlang der Westküste. Im Einzelnen sind dies der Paparoa-Nationalpark rund um die Pancake Rocks bei Punakaiki, der Westland-Nationalpark mit den eingangs erwähnten Gletschern, der Mount-Cook-Nationalpark am höchsten Berg der Neuseeländischen Alpen, der bei Bergsteigern beliebte Arthur’s-Pass-Nationalpark und der Fiordland-Nationalpark mit zahlreichen seltenen Vogelarten.

Angeln und baden in sauberen Gewässern, wandern und staunen in luftigen Höhen

Aufgrund ihrer imposanten wie majestätischen Naturräume ist die Westküste auch eine populäre Wandergegend, empfehlenswerte Touren sind beispielsweise der gut 5 Kilometer lange Franz Josef Walk, für den man etwa 1,5 Stunden benötigt und der 7 Kilometer lange Pororari River Track, für den man eine gute Stunde kalkulieren sollte. Schwindelfrei sollte man hingegen auf dem Baumwipfel Pfad West Coast Tree Top Walk südlich von Hokitika sein. In gut 20 Meter Höhe verläuft der auch für Rollstuhlfahrer geeignete Weg über 450 Meter Länge, von oben hat man fantastische Fernsicht auf den Lake Mahinapua.

Beeindruckende optische Erlebnisse verspricht auch der Flusstunnel der Oparara Basin Arches nahe der Gemeinde Karamea nordöstlich von Westport. Rund um den größten Felsbogen auf der Südhalbkugel verlaufen mehrere markierte Mountainbike strecken, besonders reizvoll sind auch Kajakfahrten auf dem märchenhaft wirkenden Fluss. Dieses Gewässer wie speziell auch der 40 km² große Lake Brunner gut 30 Kilometer südöstlich von Greymouth ist bei Anglern für seinen Fischreichtum bekannt, besonders Forellen beißen hier in großer Anzahl an.

An der wilden Westküste wird auch gerne Wild gegessen und gutes Bier gebraut

In kulinarischer Hinsicht steht die Westküste außer für frischen Fisch und hervorragende Meeresfrüchte zusätzlich für herzhafte Wildgerichte, zahlreiche Restaurants und Pubs in der Gegend servieren schmackhafte Spezialitäten mit Fleisch aus eigener Jagd und/oder Schlachtung das ganze Jahr über. Ein populärer Höhepunkt im regionalen Festkalender für Freunde exotischer und ungewöhnlicher Leckerbissen ist das seit 1990 alljährlich im März veranstaltete Hokitika Wildfoods Festival.

Bis zu 20.000 Besucher amüsieren sich dann bei einem bunten Rahmenprogramm und probieren ungewöhnliche Speisen wie zum Beispiel Krokodilfleisch, gegrillte Insekten, marinierte Hühnerfüße oder Käsekuchen mit Kolostralmilch. Bei den dort angebotenen Kochkursen kann man die Zubereitung auch selber lernen. Ein inzwischen in ganz Neuseeland bekanntes Produkt sind die Wurstwaren aus dem ehemaligen Bergarbeiterdorf Blackball. Ebenfalls landesweit gerne genossen werden die Biersorten aus der Brauerei Monteith’s Brewing Company in Greymouth, bei den viermal täglich durchgeführten Besichtigungen bekommt man zum Gerstensaft auch kleine Häppchen gereicht.

Gran Canaria

Gran Canaria – Reisetipp, Urlaub auf den Kanaren

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Gran Canaria – Reisetipp, Urlaub auf den Kanaren

Gran Canaria 10/12/2015 – Klingt vielleicht etwas profan, ist es doch mit nur 4,5 Flugstunden von Hannover aus ein relativ nahes Reiseziel. Trotzdem haben wir uns für diesen Titel entschieden, weil es wirklich ein gutes Reiseziel ist. Vorauszuschicken ist, dass wir bewusst im Winter dorthin geflogen sind, um der deutschen Kälte zu entkommen. Natürlich gibt es auch auf den Kanarischen Inseln merkliche Jahreszeiten, in diesem Bericht geht es um Erlebnisse im Januar/Februar, also um meistens sonnige Tage mit Temperaturen um 23 Grad und einer Wassertemperatur des Atlantiks um 18 Grad.

Gran Canaria ist nach Teneriffa und Fuerteventura die drittgrößte Insel der 7 Kanaren, die alle vulkanischen Ursprungs sind, fast kreisrund, ca. 50 km im Durchmesser und befindet sich ca. 200 km westlich der Grenze zwischen Marokko und Westsahara ungefähr am 27. Breitengrad. In diesem subtropischen Gürtel weht ständig ein ordentlicher Passatwind aus nordöstlicher Richtung.


Das kann manchmal sogar zu dem Spektakel eines Sandsturms führen, der relativ dicht und heiß aus der Sahara vom afrikanischen Kontinent herüber geweht wird. Der ständige Wind kann sich z. T. etwas kühl auswirken. Wer das nicht so mag, benutzt die hoch aufragende Insel als “Schutzschild”. Es ist tatsächlich so, dass sich der südwestliche Bereich der Insel weitestgehend im Windschatten befindet, sodass Orte wie Puerto de Mogan, Taurito oder Puerto Rico auch im Winter zum Baden geeignet sind.

Wir haben z. B. in dem recht großen Hotelkomplex “BuenAventura” in Maspalomas ganz im Süden der Insel gewohnt. Es befindet sich im Stadtteil “Playa del Ingles”, gut 400 m vom Strand entfernt. Zwar ist dieser Komplex formal nur mit 3 Sternen gekennzeichnet, aber aus unserer Sicht hat er mehr verdient. Das Buffet ist reichlich, vielseitig und schmeckt. Jeder findet dort, was er mag. Die Zimmer sind gepflegt und erstaunlich groß und auch günstig geschnitten. Ab der 4. Etage hat man bereits einen Blick auf den Ozean. Auf dem Gelände des Hotels finden jeden Abend musikalische Veranstaltungen statt, wir haben dort z. B. eine Band erlebt, die sich den Liedern von Queen widmete, und sie haben es wirklich sehr gut gemacht.

Maspalomas mit seinen berühmten breiten wüstenhaften “Dunas de Maspalomas” ist gut 25 km vom “Aeropuerto de Gran Canaria” entfernt, der sich an der Ostküste befindet. Daher dauert der Bustransfer nach Maspalomas auch ziemlich lange, werden doch unterwegs noch viele Mitreisende an anderen Hotels abgesetzt. Es kann sich daher lohnen, sich einen Mietwagen direkt am Flughafen zu nehmen. Wer gern die ganze Insel erkunden möchte und nicht nur den ganzen Tag mit seinem Handtuch auf einer Liege verbringen will, sollte sich auf Gran Canaria unbedingt ein kleines Auto mieten, es ist nicht teuer, und man kann das bereits in seinem Reisebüro in Deutschland veranlassen.

Gran Canaria ist selbst ein Miniaturkontinent. Aufgrund der Höhenlage des Pico de las Nieves (1949 m) bzw. des Roque Nublo (1813 m) in der Nähe des schönen zentralen Ortes Tejeda sind dort im Winter Temperaturen nur knapp über null durchaus möglich. Die zum Aufstieg gezwungenen Wolken können hier dichten Nebel bilden oder intensiv abregnen. Also auf keinen Fall nur im T-Shirt ins Landesinnere fahren. Die Straßen sind auf dieser gebirgigen Insel eng und kurvenreich. Man muss hier wirklich langsam und sehr konzentriert fahren, denn nach jeder Krümmung kann plötzlich ein rasanter Bus mit einem selbstbewussten Fahrer entgegenkommen. Und auch Radfahrer lieben diese Insel und sind bergab recht hurtig unterwegs.

Besonders im schroffen Westen der Insel werden an den Autofahrer hohe Anforderungen gestellt. Dennoch lohnt sich diese lange Strecke in Richtung Agaete, weil es an der Straße immer wieder recht hoch über der wild tosenden Westküste gelegene Aussichtspunkte gibt, von denen man recht romantisch den schneebedeckten Pico del Telde auf Teneriffa in ca. 70 km Entfernung sehen kann. Aber bedenken Sie auch hier den ständigen scharfen auskühlenden Wind.

Die Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria bedarf einen eigenen Artikel. Zu erwähnen ist aber unbedingt der große Hafen in der Nähe des Parque de Santa Catalina, von dem aus der ständige Fährverkehr zu den anderen Inseln, aber auch bis Spanien startet. Gran Canaria
Klingt vielleicht etwas profan, ist es doch mit nur 4,5 Flugstunden von Hannover aus ein relativ nahes Reiseziel. Trotzdem haben wir uns für diesen Titel entschieden, weil es wirklich ein gutes Reiseziel ist. Vorauszuschicken ist, dass wir bewusst im Winter dorthin geflogen sind, um der deutschen Kälte zu entkommen. Natürlich gibt es auch auf den Kanarischen Inseln merkliche Jahreszeiten, in diesem Bericht geht es um Erlebnisse im Januar/Februar, also um meistens sonnige Tage mit Temperaturen um 23 Grad und einer Wassertemperatur des Atlantiks um 18 Grad.

 

Fiji Insel

Fiji – Südsee Inseln – Urlaub im Paradies

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Fiji – Südsee Inseln – Urlaub im Paradies

Fiji Insel 10/13/2015 – Das Land Fiji besteht aus mehr als 300, meist sehr kleinen, Inseln. Es gilt als eines der typischen Südsee Paradise und Tourismus gehört zu den Haupteinnahmequellen des Landes. Die meisten Urlaube kommen für einen Badeurlaub und jede Form von Wassersport auf die Inseln. Dabei hat Fiji auch eine sehr interessante polynesisch-melanesische Kultur zu bieten. Auch indische Einwanderer, im 19. Jahrhundert als Helfer beim Zuckerrohranbau angeworben, haben ihre Spuren hinterlassen. Wir haben uns die, für uns, beste Kombination herausgesucht: Ausflüge zu Dörfern auf einigen Inseln, eine Kreuzfahrt und noch etwas Badeurlaub zum Relaxen vor dem Heimflug.

Ankunft und erste Unternehmungen

fiji-Südseeinseln Praktisch alle internationalen Flüge nach Fiji landen auf dem Flughafen von Nadi. Unsere Kreuzfahrt hatten wir bei Captain Cook Cruises gebucht, da dieser Anbieter mit einem kleineren Schiff mit nur 130 Passagieren unterwegs ist. Bis zur Einschiffen blieben uns noch zwei Tage, die wir im Westin Denarau Resort verbrachten, da Start und Ziel der Kreuzfahrt der Hafen von Denarau war. Als Einstieg haben wir einen Tagesausflug in einer Gruppe in das Hochland von Nausori unternommen. Die tour wird mit Geländewagen durchgeführt und man erkundet die grasbewachsenen Berge von Nausori. Ab und zu gibt es kleine Waldstücke, meist wird der grüne Teppich aber nur von traditionellen Hüttendörfern unterbrochen.

Die Mini-kreuzfahrt

Yasawa Inseln Fiji An Bord der Reef Endeavour ging es auf eine viertägige Kreuzfahrt zu den nördlichen Yasawa Inseln. Obwohl 130 Passagiere auf dem Schiff Platz haben, waren mit uns nur etwa 60 weitere Urlauber unterwegs. Erster Stopp war Tivua, wo wir eine Muschelfarm besichtigt haben. Anders als bei anderen Kreuzfahrten stand das Captain’s Dinner schon am ersten Abend auf dem Programm. Am nächsten Tag ging es zu den Inseln Drawaqa und Naviti. Die Südsee-Klischees von türkisen Wasser und weißen Sandstränden werden voll erfüllt! Den Großteil des Tages verbrachten wir mit schnorcheln und Beachvolleyball.

Ziele des nächsten Tages waren Yamada und Sawas-I-Lau. Absolutes Highlight waren die Höhlen auf Sawas-I-Lau. Wir haben sie erst auf einer geführten Kaymak-Tour erkundet und waren hinterher noch dort schwimmen. Auf Jesaja kann man eine Schule besuchen und sehen, wie dort die Schüler von abgelegenen Inseln im Internat leben. Am vierten Tag haben wir Matacawalevu und Yaqeta besucht. Der Ausflug auf Matacawalevu führte zu einem Dorf, wo schöne Handarbeiten und Muscheln verkauft wurden. Im Meer um Yaqeta ist von einem fischreichen Riff umgeben und schön zum Schnorcheln und Tauchen. Am letzten Tag ging es nach einem Stopp und Lunchbuffet auf Tivua zurück zum Hafen von Denarau.


Für Feinschmecker – Die Fiji Küche

ESSEN_Regionale Küche_Fiji Inseln Lokale Speisen auszuprobieren gehört für mich zu den spannendsten Dingen in jedem Urlaub. Die Küche der Fiji Inseln ist durch den starken Einfluss indischer Einwanderer einzigartig im Südpazifik. Die Hauptelemente sind immer noch typisch polynesisch: Süßkartoffeln, Taro, Kokosnüsse, Maniok, Reis und Fisch. Indische Zuwanderer steuerten jedoch farbenfrohe Currys und viele Gewürze bei.
Ein Gericht, das man in leicht veränderter Form im ganzen polynesischen Raum findet ist Kokoda. Die hawaiianische Variante ist Lomi-Lomi-Lachs, in Französisch Polynesien serviert man Poisson Cru. Auf Fiji wird als Fisch Mahi-Mahi verwendet, der in Zitronen- oder Limettensaft mariniert wird. Die Soße besteht aus Kokosmilch, Zwiebeln, Zitronen- oder Limettensaft und Chilis.
Eine interessante Mischung aus polynesischer und indischer Küche findet man im Papaya-Curry. Die gebratenen Papayastücke werden mit einer Currymischung gewürzt, dazu kommt Kokosmilch. Beilage sind meist gekochte Taro oder Süßkartoffeln.
Gerade in den kleineren Dörfern hat man oft Gelegenheit, die lokalen Spezialitäten zu probieren. Auf keinen Fall entgehen lassen!

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